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Das Sweatshirt ist – neben der Jeans – das moderne Kleidungsstück schlechthin.
Überall auf der Welt trägt man ein Sweatshirt zu allen nur erdenklichen
Gelegenheiten, ob in der Freizeit, zum Sport, auf dem Weg zur Arbeit oder zur
Schule, aber auch zu vielen anderen Anlässen.
Ein Sweatshirt ist bequem, chic, leicht, warm – aber nicht zu warm, man kann es
einfach über die Schultern hängen lassen oder die Ärmel vor der Brust verknoten. Mit
einem Sweatshirt ist man immer irgendwie gut angezogen und es ist inzwischen
gesellschaftsfähig. Darüber hinaus kann man mit einem bedruckten Sweatshirt vieles
ausdrücken: Zuneigung, Abneigung, Ironie, Verbundenheit mit Gleichgesinnten, einer
Gruppe oder einem Verein oder auch die Zugehörigkeit zu Organisationen wie der
Feuerwehr oder dem Rettungsdienst.
Die Geschichte des Sweatshirts
Eine genaue Herkunft des Sweatshirts lässt sich – ähnlich wie bei vielen anderen
Kleidungsstücken – kaum ergründen, sicher aber ist, dass sich die modernen
Sweatshirts aus ähnlich geschnittenen warmen Unterhemden entwickelt haben. Diese
wurden, wie der Name schon sagt, nicht wie die Sweatshirts als Oberbekleidung
getragen, sondern dienten seit langer Zeit für viele Berufe als isolierende
Unterbekleidung. Sie hatten kurze oder lange Ärmel und waren meist mit einer
Knopfleiste zum bequemeren Anziehen ausgestattet. Waren Unterwäschestücke
früher aus Leinen gefertigt, so begann man im frühen 19. Jahrhundert, die damals
noch relativ teure Baumwolle für die Herstellung zu verwenden. Am häufigsten
wurden zunächst auf Rundstrickmaschinen gefertigte Baumwollstoffe mit der
Bezeichnung „Feinripp“ oder „Doppelripp“ verwendet, die auch heute noch für
Unterwäsche benutzt werden. Für die später in Mode kommenden T-Shirts wurde ein
Jersey-ähnlicher Baumwollstoff verwendet, der äußerlich glatter wirkt. Die Baumwolle
ist auch bis heute das überwiegende Material bei der Fertigung von Sweatshirts
geblieben. Daneben werden für unsere Sweatshirts bis zu 20 % Polyester
beigemischt, um den Tragkomfort und die Haltbarkeit des Sweatshirt – Stoffes zu
erhöhen.
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Gleichzeitig kann man aber unterstellen, dass das Sweatshirt eine bequemere
Weiterentwicklung des Pullovers, also eines wärmenden und isolierenden
Oberbekleidungsstückes darstellt. Waren und sind Pullover meistens aus Wolle
gestrickt und somit aus dickeren Fäden gefertigt, um ihre Aufgabe des Wärmens und
Isolierens zu erfüllen, kommen für die Herstellung der Sweatshirts die leichteren,
äußerlich glätteren, durch die Aufrauung auf der Innenseite aber mindestens ebenso
gut wärmenden Baumwollstoffe zur Anwendung.
Was bedeutet der Name Sweatshirt und wo kommt er her?
Die Bezeichnung Sweatshirt kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den
Begriffen Sweat und Shirt zusammen, wobei Sweat für Schweiß oder to sweat für
schwitzen stehen kann und Shirt mit Hemd übersetzt wird. Man kann nun
mutmaßen, dass der Namensteil Sweat sich aus der englischen Bezeichnung Sweater
für den Pullover herleitet, oder aus dem Verb to sweat, schwitzen, was auf die
Nebenaufgabe eines Unterhemdes hindeuten würde, den Schweiß aufzufangen und
nicht in die Oberbekleidung eindringen zu lassen. Diese war in früheren Zeiten
nämlich wesentlich schwerer zu reinigen als die wasch- oder sogar kochbaren
Unterhemden. Möglicherweise sind aber auch beide Begriffe parallel in die
Namensgebung für das Sweatshirt eingeflossen.
Farbenvielfalt und einfallsreiche, individuelle Dekor-Möglichkeiten beim modernen
Sweatshirt von flockstoff.com
Die ursprünglich weiße Farbe der Unterwäsche ist beim Sweatshirt, das ja
hauptsächlich als Oberbekleidung getragen wird, einer bunten Vielfalt von Farben
und Dekorationen gewichen, und vor allem die Möglichkeit, das Design und die
Beschriftung des Sweatshirts selbst zu entwerfen, machen das Sweatshirt von
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